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Divine coincidences - 2 days filled

 

This would be our last day in Spain and already now I was sorry to leave.

At least to the kind Sir, whose little granddaughter had been playing often very nice together with my 1-year-old son, at least to them we wanted to say good-bye before. So they should not wait needlessly for us to come during the hot Siesta-time, when the whole city was lying meditatively in the burning sun of high noon.

That grandfather once had given to me a good advice for apllication - nevertheless, that vacancy just had been filled, and now we had to return home.

The spanish middays heat presses hard onto the blood circulation.

It makes any movement become a breathtaking kind of marathon.

We were playing at the swing.

- What had happened to our friends? Why had not they come yet?

A young man roamed about and sat down there at the edge of the playground in a part of shadow looking to us every now and then. He obviously was watching us.

I did not want to face him, but was trying to avoid any eye-contact, for I felt very uncomfortable and insecure - just one young lady alone with the little son on the lonely burning playground...

Nobody is on the way outside at this hot daytime.

Nobody would put himself to this bad heat without need.

This strange man sat there - eating and spying.

His eyes did not leave me. Frustrated I just was going to return home -

- there he got up, directly turned to me - behind the bench was leaning an expensive bike - and then after a last checking look into my face he asked me:

"Could it be possible, that we already have met once in France - ca 6 months ago?"

Totally astonished I stared at him - that was the reason?

- yes, nearly a half year ago in France I was about to start the coastway to Santiago - how long ago it seemed today...

That was why he had been fixating us now here for so long?! -

Now he took out a fresh sandwich with tomato, salad and cheese handing it over to me with the words:

"At that time you have given to me a half loaf of bred, may that be? Your bread had been very good - If you agree, I would like to thank you now."

Speechless I acceppted the delicious sandwich only hardly stuttering:

"Tomorrow we will return to Germany..."

In Bourdeaux once I had baken 2kg (=2 loafs) of bread, because I did not know a smaller recipe.

While I there had been considering, how I could share the one laof of usefully, so that it would not perish, we had met on the road one unemployed, hungry vagabond...

That fellow now told me happily and proudly:

"ohh, I have to leave now, for I have to go to work! Best luck and cheers for you..."

He jumped onto his mountainbike - and away he was...

 - Something flirring in the air. There seemed to be a touch of strange feathers, and I was asking into the nirvana: "Is that the way, wonder do appear?"...

 

After a short while the little girl approached in her Karre with her "abuelo" (grandpa).

Die beiden Kleinen vergnügten sich wieder wunderbar zusammen, doch ich sagte bald:

"Das tut mir sehr Leid. Es wird das letzte Mal sein. Wir können nicht länger bleiben, denn ich finde keine Arbeit mit dem Kleinen."

Der alte Mann sah mich vorwurfsvoll an:

"Warum haben Sie das denn nicht früher gesagt?! -"

-ging zur Kinderkarre, zog mit einem Griff in die Tasche zwei neue 50€-scheine hervor und drückte mir diese in die abwehrende Hand.

"Wenn das Alles ist... ich habe reichlich, machen Sie sich keine Sorgen!" -Nein, er wollte mir um keinen Preis Adresse oder sonstige Anhaltspunkte geben, er wollte das Geld nicht zurück.

Beinahe hätte er mir noch einen dritten Schein gegeben, doch das mochte ich nicht zulassen.

Im ersten Moment war ich sprachlos vor Verwirrung, mir rauschte alles Blut auf einmal in den Ohren, und ich fühlte mich ganz schwach - dann dankte ich innerlich und auch äußerlich herzlich -

 - Mir dröhnte der Kopf vom hallenden Flügelschlag eines unsichtbaren Engels, der die Luft um uns erbeben ließ...

Als wir auf dem Weg nach Haus waren, dachte ich ganz ungläubig:

"ohh, dann haben wir ja sogar etwas für den Neuanfang in Deutschland..."

 

Am nächsten Tag ging der Flug nach Deutschland nachmittags vom Flughafen Barcelona-Girona los.

Dort mußten wir hinkommen. Wir nahmen ein Taxi, ich sagte 3 Mal „iBarcelona/Girona por favor!“ -

Der Fahrer war sehr zuvorkommend und wollte uns gleich ganz richtig helfen.

Doch als er endlich weg war - und die Zeit wieder langsamer lief, keine unsre Flugnummer auftauchte - da fragte ich doch nach und erfuhr:

Wir standen in Barcelona Flughafen: mehr als 50 km von Girona entfernt!

Schnell, schnell hinaus zu den Taxen; schnell, schnell hinein in eine; schnell, schnell losss!

Sie fuhr entsetzlich langsam über die spanische Autobahn - mein Bruder wäre in der halben Zeit da gewesen - aber wir kamen gerade an, bevor der Flug aufgerufen wurde...

...und ich mußte die 100€ des "abuelo" vom Spielplatz hergeben.

Freundlich machte die Taxifahrerin mich darauf aufmerksam, dass sie jedem Anderen mindestens 115€ für eine derartige Raserei abgenommen hätte...

 

Bevor der Flug losging, mußte ich noch mehr als die Hälfte unsres Gepäcks wegwerfen - wegen zu hohen Gewichts.

Ich war davon ausgegangen, 70 kg wären im Flugpreis inbegriffen.

Als wir schon ganz verzweifelt mit dem kläglichen Rest dastanden -nach massenweise schmerzlichem Wegwerfens- und ich hörte, es sei immer noch viel zu schwer (80€ extra für so viel Übergewicht), wäre ich beinah in Tränen ausgebrochen (das ist selten!).

Da trat eine deutsche Familie, die in der gleichen Schlange vor uns stehend meinen Kampf wohl beobachtet hatte, zu uns und drückte mir das Geld in die Hand. Schnell wurde die Bankverbindung notiert.

 - War da nicht wieder ein feines Rauschen im Raum...?

 

;-)

Gottgesandte Zufälle - 2 Tage voll

 

Ich war nun den letzten Tag in Spanien und es tat mir schon jetzt Leid zu gehen.

Wenigstens von dem netten Herrn, dessen kleine Enkelin immer so süß mit meinem 1-jährigen Sohn spielte, wollten wir uns noch verabschieden, damit sie nicht unnötig auf unsren Spielplatzbesuch in der Siesta-zeit warteten, während sonst die ganze Stadt ausgestorben in der Mittagsglut brütend dalag.

Der Großvater hatte mir einen guten Tipp gegeben für eine Bewerbung - doch die Stelle war gerade vergeben worden, und so mußten wir nun zurück.

Die spanische Hitze drückte auf den Kreislauf.

Sie machte jede Bewegung zum schweißtreibenden Marathon

Wir spielten an der Schaukel.

- Wo blieben die beiden denn?

Ein Mann setzte sich auf die Bank im Halbschatten und sah öfters zu uns herüber. Ganz offensichtlich beobachtete er uns interessiert.

Ich mochte ihn nicht ansehen und wich seinem Augen aus, denn ich fühlte mich sehr unbehaglich - eine junge Frau allein mit dem kleinen Sohn auf dem sonnigen Spielplatz...

Kein Mensch war zu dieser Zeit draußen unterwegs.

Kein Mensch setzte sich freiwillig dieser Hitze aus.

Der Mann saß und aß etwas.

Sein Blick gab mich nicht frei. Frustriert wollte ich schon unverrichteterdinge nach Hause gehen -

- da erhob er sich, wandte sich direkt an mich - hinter seiner Bank lehnte ein teures Fahrrad - und fragte mich nach einem letzten prüfenden Blick in mein Gesicht:

"Kann es sein, dass wir uns schon einmal in Frankreich begegnet sind - vor ca 6 Monaten?"

Ungläubig starrte ich ihn an - das war der Grund?

- ja, vor fast einem halben Jahr hatte ich in Frankreich den Küstenweg nach Santiago begonnen...

Deshalb hatte er uns so lange hier fixiert?!

Nun zog er ein saftiges Sandwich mit Tomate, Salat und Käse hervor und reichte es mir mit den Worten:

"Damals hast du mir einen halben Laib Brot geschenkt, kann das angehen? Dein Brot war sehr gut - Wenn du magst, würde ich dir jetzt gerne danken."

Total überumpelt nahm ich das leckere Brot entgegen und stotterte verlegen:

"Wir kehren morgen zurück nach Deutschland..."

In Bourdeaux hatte ich einmal 2kg Brot gebacken, weil ich kein kleineres Rezept hatte.

Während ich noch überlegte, wie ich das eine Laib nutzbringend verwenden könnte, damit es nicht verdarb, waren wir damals einem arbeitslosen, hungrigen Landstreicher begegnet...

Dieser sagte mir nun glücklich und voller Stolz:

"Ach, ich habe keine Zeit mehr, ich muss jetzt nämlich zur Arbeit! Viel Glück noch..."

Er schwang sich auf das Mountainbike - und weg war er...

 - Irgendetwas schwirrte in der Luft. Mich streifte ein Hauch wie von starken Federn, und ich fragte lautlos: "War das nun ein Wunder?"...

 

Nach kurzer Weile kam das kleine Mädchen in der Karre mit seinem "abuelo" (Opa) an.

Die beiden Kleinen vergnügten sich wieder wunderbar zusammen, doch ich sagte bald:

"Das tut mir sehr Leid. Es wird das letzte Mal sein. Wir können nicht länger bleiben, denn ich finde keine Arbeit mit dem Kleinen."

Der alte Mann sah mich vorwurfsvoll an:

"Warum haben Sie das denn nicht früher gesagt?! -"

-ging zur Kinderkarre, zog mit einem Griff in die Tasche zwei neue 50€-scheine hervor und drückte mir diese in die abwehrende Hand.

"Wenn das Alles ist... ich habe reichlich, machen Sie sich keine Sorgen!" -Nein, er wollte mir um keinen Preis Adresse oder sonstige Anhaltspunkte geben, er wollte das Geld nicht zurück.

Beinahe hätte er mir noch einen dritten Schein gegeben, doch das mochte ich nicht zulassen.

Im ersten Moment war ich sprachlos vor Verwirrung, mir rauschte alles Blut auf einmal in den Ohren, und ich fühlte mich ganz schwach - dann dankte ich innerlich und auch äußerlich herzlich -

 - Mir dröhnte der Kopf vom hallenden Flügelschlag eines unsichtbaren Engels, der die Luft um uns erbeben ließ...

Als wir auf dem Weg nach Haus waren, dachte ich ganz ungläubig:

"ohh, dann haben wir ja sogar etwas für den Neuanfang in Deutschland..."

 

Am nächsten Tag ging der Flug nach Deutschland nachmittags vom Flughafen Barcelona-Girona los.

Dort mußten wir hinkommen. Wir nahmen ein Taxi, ich sagte 3 Mal „iBarcelona/Girona por favor!“ -

Der Fahrer war sehr zuvorkommend und wollte uns gleich ganz richtig helfen.

Doch als er endlich weg war - und die Zeit wieder langsamer lief, keine unsre Flugnummer auftauchte - da fragte ich doch nach und erfuhr:

Wir standen in Barcelona Flughafen: mehr als 50 km von Girona entfernt!

Schnell, schnell hinaus zu den Taxen; schnell, schnell hinein in eine; schnell, schnell losss!

Sie fuhr entsetzlich langsam über die spanische Autobahn - mein Bruder wäre in der halben Zeit da gewesen - aber wir kamen gerade an, bevor der Flug aufgerufen wurde...

...und ich mußte die 100€ des "abuelo" vom Spielplatz hergeben.

Freundlich machte die Taxifahrerin mich darauf aufmerksam, dass sie jedem Anderen mindestens 115€ für eine derartige Raserei abgenommen hätte...

 

Bevor der Flug losging, mußte ich noch mehr als die Hälfte unsres Gepäcks wegwerfen - wegen zu hohen Gewichts.

Ich war davon ausgegangen, 70 kg wären im Flugpreis inbegriffen.

Als wir schon ganz verzweifelt mit dem kläglichen Rest dastanden -nach massenweise schmerzlichem Wegwerfens- und ich hörte, es sei immer noch viel zu schwer (80€ extra für so viel Übergewicht), wäre ich beinah in Tränen ausgebrochen (das ist selten!).

Da trat eine deutsche Familie, die in der gleichen Schlange vor uns stehend meinen Kampf wohl beobachtet hatte, zu uns und drückte mir das Geld in die Hand. Schnell wurde die Bankverbindung notiert.

 - War da nicht wieder ein feines Rauschen im Raum...?

 

;-)

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